The Black Vault: FOIA-Veröffentlichung rekonstruierter Elizondo-E-Mails
The Black Vault veröffentlichte eine Sammlung rekonstruierter E-Mails, die ursprünglich dem ehemaligen Pentagon-Beamten Luis Elizondo gehörten. Nachdem das Verteidigungsministerium die Zerstörung von Elizondos offiziellen E-Mail-Archiven bestätigt hatte, wurden diese Dokumente durch gezielte FOIA-Anfragen bei seinen Korrespondenzpartnern wiederhergestellt.
Hintergrund
Die Veröffentlichung stellt einen bedeutenden Transparenzversuch dar, um Regierungskommunikation wiederherzustellen, die zuvor als dauerhaft verloren galt. Als das Verteidigungsministerium die Zerstörung von Luis Elizondos offiziellen E-Mail-Archiven bestätigte, entstanden erhebliche Hindernisse für Forscher, die seine Behauptungen bezüglich des Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP) und seiner Rolle innerhalb des Pentagon überprüfen wollten.
The Black Vault wendete eine innovative Strategie an, indem es Freedom of Information Act-Anfragen bei Verteidigungsministeriums-Mitarbeitern stellte, die während Elizondos Dienstzeit wahrscheinlich mit ihm korrespondiert hatten. Dieser indirekte Ansatz war teilweise erfolgreich und brachte Austausche mit ehemaligen Beamten zutage, darunter Marcel Lettre, der von Dezember 2015 bis Januar 2017 als Under Secretary of Defense for Intelligence diente.
Das Archiv umfasst sowohl freigegebene Kommunikation als auch Dokumentationen erfolgloser Suchanfragen, wie sie etwa beim ehemaligen Director of National Intelligence James Clapper vorkamen. Bemerkenswert ist, dass die Sammlung operative Details enthüllt, die zeigen, wie Elizondo die Überprüfung und potenzielle Freigabe der berühmten FLIR-, Gimbal- und GoFast-UAP-Videos über DOPSR-Kanäle koordinierte. Die Dokumente wurden durch beharrliche FOIA-Verfahren erhalten und am 11. September 2023 via TheBlackVault.com (FOIA) veröffentlicht.