Pentagon: Joint Staff erlässt weltweite UAP-Meldeverfahren
Das Joint Staff erließ umfassende Richtlinien für militärische UAP-Begegnungen. Einheitliche Verfahren verlangen standardisierte Meldungen mittels spezifischer Vorlagen in allen Kommandos. Die Anordnung legt schnelle Übermittlungsfristen für Vorfalldaten fest.
Hintergrund
Am 19. Mai 2023 verbreitete das Joint Staff (J3 Operationen und J36 Heimatschutz-Division) eine klassifizierte Nachricht an weltweite militärische Einheitskommandos. Das neunseitige Dokument etablierte einheitliche Verfahren zur Datenerhebung und Meldung zeitgenössischer militärischer Begegnungen mit Unidentified Anomalous Phenomena. Als Controlled Unclassified Information eingestuft, führte die Nachricht eine detaillierte Standard-Meldungsvorlage ein. Sie schrieb vor, dass UAP-Vorfallberichte innerhalb von 96 Stunden übermittelt werden müssen, während Engagement-Berichte mit kinetischen oder nicht-kinetischen Reaktionen binnen 12 Stunden vorzulegen sind. Die Anleitung bestimmte das All-domain Anomaly Resolution Office als zentrale Sammel- und Analysestelle.