AARO/ORNL: Analysebericht zu angeblicher 1947-UFO-Legierung veröffentlicht
Das All-domain Anomaly Resolution Office veröffentlichte umfassende Laborergebnisse zu einer Magnesiumprobe, deren Ursprung lange mit dem Roswell-Vorfall 1947 in Verbindung gebracht wurde. Das Oak Ridge National Laboratory stellte fest, dass das Material irdischen Ursprungs ist und keine angeblichen Antigravitationseigenschaften aufweist. Die Berichte widersprechen jahrzehntelangen Spekulationen über außergewöhnliche technologische Fähigkeiten des Objekts.
Hintergrund
Das All-domain Anomaly Resolution Office veröffentlichte im Juli 2024 zwei detaillierte Berichte über eine metallische Probe, die innerhalb der UAP-Forschung erhebliche Kontroversen ausgelöst hat. Es wurde behauptet, dass das Objekt 1947 von einem abgestürzten Fahrzeug geborgen wurde und über außergewöhnliche Eigenschaften verfügt, einschließlich der Funktion als Terahertz-Wellenleiter und der Erzeugung von Antigravitationseffekten. Diese Behauptungen hielten sich hartnäckig, obwohl sie keine strenge wissenschaftliche Überprüfung bestanden.
2022 beauftragte AARO das Oak Ridge National Laboratory mit einer gründlichen Materialprüfung unter Verwendung fortschrittlicher Analysetechniken. ORNL führte Isotopenverhältnismessungen, Elementzusammensetzungsanalysen und strukturelle Charakterisierung mit Mikroskopie und Spektrometrie durch. Ihre Untersuchung ergab, dass die Probe aus irdischen Magnesiumlegierungen mit Isotopensignaturen besteht, die mit erdigen Materialien übereinstimmen, was Behauptungen über eine außerirdische Herstellung direkt widerlegt.
Das Labor stellte außerdem fest, dass die Probe aufgrund vermischter Bismut- und Bleischichten die theoretischen Anforderungen für Wellenleiterfunktionalität nicht erfüllt. Die historische Analyse zeigt, dass die Fertigungstechniken mit industriellen Prozessen der Mitte des 20. Jahrhunderts übereinstimmen, insbesondere mit Dampfablagerungsmethoden für korrosionsbeständige Anwendungen. Obwohl die genaue Herkunft aufgrund mangelhafter Dokumentation der Besitzkette unklar bleibt, spricht der wissenschaftliche Beweis stark für konventionelle irdische Ursprünge statt exotischer Technologie.