Pentagon: AARO-Direktor präsentiert FY24-UAP-Jahresbericht bei erster
Dr. Jon Kosloski, der im August 2024 die Leitung von AARO übernahm, führte sein erstes Medien-Roundtable parallel zur Veröffentlichung des konsolidierten Jahresberichts für das Geschäftsjahr 2024 durch. Das Büro erhielt über 757 neue UAP-Berichte im Berichtszeitraum, was eine Gesamtzahl von mehr als 1.600 Fällen ergibt. Während hunderte als konventionelle Objekte aufgelöst wurden, bleiben über 900 aufgrund von Datenlücken unerklärt.
Hintergrund
Das All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) veranstaltete am 14. November 2024 ein formelles Medien-Roundtable und stellte Dr. Jon Kosloski als neuen Direktor vor. Kosloski, zuvor über zwanzig Jahre bei der National Security Agency tätig, skizzierte den wissenschaftlichen Ansatz des Büros bei der Untersuchung nicht identifizierter anomaler Phänomene in der Nähe nationaler Sicherheitseinrichtungen.
Während der Briefing veröffentlichte AARO seinen konsolidierten Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2024, der zeigt, dass das Büro insgesamt über 1.600 Berichte katalogisiert hat. Davon trafen 757 im aktuellen Berichtszeitraum ein. Das Büro löste zahlreiche Fälle als Ballons, Vögel, Drohnen oder Flugzeuge auf, doch über 900 Berichte verfügen nicht über ausreichende wissenschaftliche Daten für eine definitive Analyse und verbleiben in aktiven Archiven.
Kosloski betonte, dass AARO keine verifizierbaren Beweise für außerirdische Technologie oder Wesen gefunden hat. Er wies auf anhaltende geografische Häufungen von Sichtungen nahe militärischer Einrichtungen hin, obwohl Berichte aus der kommerziellen Luftfahrt zugenommen haben. Zukünftige Prioritäten umfassen die Erweiterung interagentureller Partnerschaften, die Reduzierung von Meldestigmas und die Veröffentlichung eines zweiten Bandes historischer UAP-Aufzeichnungen.