Safe Airspace for Americans Act im US-Repräsentantenhaus eingebracht
Die Abgeordneten Robert Garcia (D-CA) und Glenn Grothman (R-WI) brachten H.R. 6967 ein, den Safe Airspace for Americans Act, der FAA-Verfahren zur zivilen UAP-Meldung mit rechtlichem Schutz fuer Piloten und Luftfahrtpersonal etablieren soll.
Hintergrund
Am 11. Januar 2024 brachten die Abgeordneten Robert Garcia aus Kalifornien und Glenn Grothman aus Wisconsin den ueberparteilichen Safe Airspace for Americans Act (H.R. 6967) im US-Repraesentantenhaus ein.
Hintergrund
Das Gesetz entstand nach Jahren wachsender Besorgnis ueber unidentifizierte anomale Phaenomene (UAP) im US-Luftraum. Der ehemalige Navy-Pilot Ryan Graves, Gruender von Americans for Safe Aerospace, hatte im Juli 2023 vor dem Kongress ueber eigene UAP-Begegnungen ausgesagt und berichtet, dass Dutzende kommerzielle Piloten keine vertrauliche Moeglichkeit hatten, aehnliche Erfahrungen an die Regierung zu melden.
Zentrale Bestimmungen
Das Gesetz verpflichtet die FAA, Verfahren fuer zivile Piloten, Fluglotsen, Flugbegleiter, Wartungspersonal, Dispatcher und Fluggesellschaften zur Meldung von UAP-Sichtungen einzurichten. Meldungen werden an AARO weitergeleitet und sind rechtlich geschuetzt: Sie duerfen nicht zur medizinischen Disqualifizierung von Piloten verwendet werden, Fluggesellschaften duerfen keine Vergeltungsmassnahmen ergreifen und Bundesangestellte sind vor Repressalien geschuetzt. Das Gesetz fordert zudem die Koordination mit dem Verteidigungsministerium, ODNI, NASA, DHS, NOAA, NSF und dem Energieministerium.
Bedeutung
Dieses Gesetz stellt den ersten Versuch des Kongresses dar, speziell die zivile UAP-Meldung zu regeln und die Luecke zwischen militaerischem und zivilem Luftfahrtpersonal bei der Dokumentation unerklärter Luftphaenomene zu schliessen.