Marine veröffentlicht geschwärzte UAPTF-Charta nach fünfjährigem FOIA-Verfahren
Das Marineministerium veröffentlichte stark geschwärzte UAP Task Force Dokumente als Antwort auf eine FOIA-Anfrage von The Black Vault aus 2020. Die Enthüllung vom April 2025 offenbart die geheime Charta von September 2020 über Auftrag und Aufsichtsstrukturen der Task Force. Umfangreiche Schwärzungen unter Geheimhaltungsbestimmungen schützen Details zu Geheimdienstaktivitäten und Militäroperationen.
Hintergrund
Am 22. April 2025 schloss die US-Marine einen fast fünfjährigen Freedom-of-Information-Act-Prozess ab und veröffentlichte Dokumente zur Gründung der UAP Task Force 2020. Die Freigabe erfolgte als Antwort auf eine Anfrage von The Black Vault vom 14. August 2020 und konzentriert sich auf die klassifizierte Charta der Task Force von September 2020. Diese Unterlagen bieten die erste offizielle Bestätigung des Kongressmandats der UAPTF und ihrer Einordnung in die Kommandostruktur der Naval Intelligence Activity.
Das veröffentlichte Paket bestätigt die Existenz eines Executive Steering Committee (EXCOM), das durch regelmäßige Briefings Aufsicht führte – ein Governance-Detail, das in bisherigen öffentlichen UAP-Untersuchungen nicht anerkannt wurde. Während es den breiten Auftrag der Task Force zur Aufspürung und Analyse fortschrittlicher Luft- und Raumfahrzeugbedrohungen offenlegt, nahm die Marine umfangreiche Schwärzungen unter FOIA-Ausnahmeregelungen zum Schutz der nationalen Verteidigung und persönlicher Privatsphäre vor. Spezifische Details zu Geheimdienstmethoden, militärischen Operationsplänen und identifizierten Systemverwundbarkeiten bleiben unter Executive Order 13526 klassifiziert.
Diese Offenlegung stellt einen wichtigen Zusatz zum öffentlichen Protokoll über Pentagon-UAP-Programme dar und klärt Berichtslinien zum stellvertretenden Verteidigungsminister und zum Unterstaatssekretär der Marine. Die umfangreichen Schwärzungen deuten jedoch darauf hin, dass operative Spezifika und Analyseergebnisse aus der Amtszeit der Task Force weiterhin sensibel sind. Die Dokumentenfreigabe unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen staatlicher Transparenz und nationaler Sicherheitsklassifizierung im UAP-Bereich. Via TheBlackVault.com (FOIA).