5. September 2025🇺🇸Dokument
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DoD lehnt FOIA-Antrag zu Luft- und Raumfahrt-UAP-Aussagen ab

Das Verteidigungsministerium lehnte einen Antrag auf Informationsfreiheit ab, der Unterlagen zu offiziellen Stellungnahmen von Raumfahrtunternehmen bezüglich UAP-Absturzbergungen suchte, obwohl es in einem Bericht aus dem März 2024 öffentlich bestätigt hatte, dass solche Dokumente vorhanden sind.

Datum
5. September 2025
Ort
United States🇺🇸
Typ
Dokument
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
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Hintergrund

Am 5. September 2025 lehnte die Führung des Pentagon einen Antrag auf Informationsfreigabe einer unabhängigen Rechercheplattform formal ab. Die Anfrage zielte auf Kopien von Äußerungen ab, die Vertreter großer Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen bei Treffen mit der behördlichen Untersuchungsstelle für anomale Phänomene gemacht hatten. Diese Äußerungen waren als offizielle Dementis einer Beteiligung an Bemühungen zur Bergung oder Analyse unerklärlicher Technologien charakterisiert worden.

Die Ablehnung erfolgte durch ein Schreiben und stützte sich auf mehrere gesetzliche Ausnahmeregelungen, die üblicherweise interne Beratungsprozesse, persönliche Privatsphäre und Ermittlungsmethoden schützen. Bemerkenswerterweise wandte die Behörde eine Strategie an, die weder die Existenz noch das Fehlen der angeforderten Unterlagen bestätigte, obwohl sie solche Dokumentation in einer siebzehn Monate zuvor veröffentlichten historischen Studie ausdrücklich erwähnt hatte.

Jene frühere Veröffentlichung aus dem März 2024 hatte Treffen zwischen der Untersuchungsstelle und Industrievertretern beschrieben, bei denen ausdrückliche Dementis bezüglich Bergungsprogrammen abgegeben wurden. Der Widerspruch zwischen öffentlicher Anerkennung und anschließender Verweigerung der Herausgabe der Unterlagen bildet die Grundlage aktueller rechtlicher Herausforderungen, die auf Transparenz zielen.