19. September 2025🇺🇸Dokument
PolitikPhysischer NachweisFreigabe

DoD: Alle Aufzeichnungen zu UAP-Videoanalyse zurückgehalten

Das Verteidigungsministerium lehnte einen FOIA-Antrag ab, der interne Kommunikation und Analysen zum von AARO veröffentlichten UAP-Video 'Middle East 2024' suchte. Das Pentagon berief sich auf Ausnahmen für den deliberativen Prozess und Strafverfolgung und verweigerte alle angeforderten Unterlagen.

Datum
19. September 2025
Ort
The Pentagon🇺🇸
Typ
Dokument
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
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Hintergrund

Am 19. September 2025 erließ das Verteidigungsministerium eine abschließende Antwort auf einen am 19. Mai 2025 von The Black Vault gestellten Antrag auf Informationsfreiheit. Der Antrag suchte interne Kommunikation, Prüfprotokolle, Klassifizierungsrichtlinien, Rechtsgutachten und technische Dokumentation im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des UAP-Videos 'Middle East 2024'.

Das DoD bestätigte, dass relevante Dokumente existieren, verweigerte jedoch deren Herausgabe vollständig. Die Ablehnung berief sich auf Ausnahme (b)(5) für abwägungsbedürftige Materialien zwischen und innerhalb von Behörden sowie mehrere Strafverfolgungsausnahmen unter (b)(7), einschließlich Bestimmungen zum Schutz von Verfahren, fairen Prozessen, Persönlichkeitsrechten und Ermittlungsmethoden.

Diese Entscheidung verdeutlicht ein fortwährendes Muster, bei dem UAP-Aufnahmen öffentlich zugänglich gemacht werden, während der analytische Prozess und die Beratungen geheim bleiben. Die Anwendung von Strafverfolgungsausnahmen auf ungelöste Lufthyänomene wurde kritisiert, da damit Geheimhaltung aus dem Strafrecht auf als wissenschaftliche Anomalien präsentierte Angelegenheiten angewendet wird.