20. März 2025🇺🇸Dokument
WissenschaftFreigabe

DoD/AARO: Abschlussbericht zu Aguadilla 2013 veröffentlicht

Die UAP-Einheit des Verteidigungsministeriums veröffentlichte eine Bewertung des Vorfalls von 2013 in Puerto Rico. Analysten kamen zum Schluss, dass die Objekte wahrscheinlich Himmelslaternen waren, die im Wind trieben. Sie führten die scheinbar seltsamen Bewegungen auf Einschränkungen der Infrarotsensoren zurück.

Datum
20. März 2025
Ort
Rafael Hernandez Airport, Aguadilla, Puerto RicoPuerto Rico🇵🇷
Typ
Dokument
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte
📍 Flughafen an der Nordwestküste Puerto Ricos auf dem Gelände der ehemaligen Ramey Air Force Base. Ort, an dem der US-Zoll- und Grenzschutz 2013 Infrarotvideo eines transmedialen UAP aufzeichnete.

Hintergrund

Die UAP-Einheit des Verteidigungsministeriums veröffentlichte am 20. März 2025 einen Abschlussbericht zu dem umstrittenen Aguadilla-Vorfall von 2013. Das Dokument bietet eine konventionelle Erklärung für Aufnahmen, die Forscher lange Zeit ratlos machten.

Laut der Bewertung zeigt das von einem Zoll- und Grenzschutz-Flugzeug aufgenommene Wärmebildvideo tatsächlich zwei separate Objekte, die sich in geringer Entfernung zueinander bewegen. Mithilfe spezieller Modellierungssoftware stellten Ermittler fest, dass die Gegenstände mit etwa acht Meilen pro Stunde trieben, was den örtlichen atmosphärischen Bedingungen entsprach.

Der Bericht widerspricht früheren Interpretationen, die transmedium-Fähigkeiten nahelegten. Stattdessen identifizierten Analysten ein Phänomen namens thermischer Übergang, bei dem Wärmesignaturen mit der Hintergrundtemperatur verschmelzen. Dieser optische Effekt erzeugte die Illusion, dass Objekte in den Ozean eindrangen, während sie tatsächlich über dem Wasser blieben.

Obwohl die Untersuchung die Himmelslaternen-Hypothese als mäßig vertrauenswürdig einstufte, widersprechen die Ergebnisse direkt früheren wissenschaftlichen Studien. Unabhängige Forscher hatten zuvor Geschwindigkeiten von über hundert Meilen pro Stunde berechnet und argumentierten für anomale Merkmale, die für konventionelle Fluggeräte unmöglich wären.

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