FAA: Ersetzung von UFO durch UAP im Flugsicherungs-Handbuch
Die Luftfahrtbehörde FAA aktualisierte ihr zentrales Handbuch für Fluglotsen und ersetzte dabei das Akronym UFO durch UAP. Die Änderung trat am 26. Oktober 2025 in Kraft und passt die Behörden-Terminologie an das Bundesgesetz zur Einrichtung des AARO an. Lotsen müssen nun beobachtete Anomalien über bestimmte Sicherheitskanäle melden.
Hintergrund
Am 26. Oktober 2025 setzte die Federal Aviation Administration die Bekanntmachung N 7110.800 um, die den FAA Order JO 7110.65 aktualisiert – das primäre Handbuch für Flugsicherungsbetriebe. Die Überarbeitung eliminiert die jahrzehntealte Terminologie "Unidentified Flying Object" zugunsten von "Unidentified Anomalous Phenomena" in wichtigen Abschnitten einschließlich Abkürzungen und allgemeinen Meldeprotokollen.
Die Änderung verpflichtet Fluglotsen, Vorgesetzte über beobachtete UAP-Aktivitäten zu informieren, und etabliert formelle Meldekanäle über das National Tactical Security Operations Air Traffic Security Coordinator-Team im Domestic Events Network. Diese prozedurale Verschiebung verbindet FAA-Operationen explizit mit dem Rahmenwerk des All-Domain Anomaly Resolution Office, geschaffen nach 50 U.S.C. Abschnitt 3373.
Obwohl hauptsächlich terminologischer Natur, repräsentiert das Update eine bedeutende institutionelle Anerkennung anomaler Phänomene als legitime Bedenken der Flugsicherheit. Die Änderung wurde von der Interessengruppe Americans for Safe Aerospace öffentlich hervorgehoben, die für standardisierte Meldemechanismen wirbt, um Pilotenbeobachtungen zu entstigmatisieren und Anekdoten in nutzbare Sicherheitsdaten zu transformieren.
Quellenattributierung: Via TheBlackVault.com (FOIA)