DoD OIG: Abschlussbericht zu UAP-Whistleblower-Vergeltung veröffentlicht
Das Büro des Generalinspekteurs des Verteidigungsministeriums veröffentlichte am 7. Januar 2026 einen stark geschwärzten Abschlussbericht. Das Dokument resultierte aus einer Freedom of Information Act-Anfrage durch The Black Vault. Es beschreibt den Abschluss einer Whistleblower-Vergeltungsuntersuchung bezüglich der Aberkennung einer Geheimniszugangsberechtigung.
Hintergrund
Das Büro des Generalinspekteurs des Verteidigungsministeriums veröffentlichte am 7. Januar 2026 einen Abschlussbericht über eine Whistleblower-Vergeltungsuntersuchung. Die Freigabe erfolgte als Reaktion auf eine im April 2025 gestellte FOIA-Anfrage durch The Black Vault. Die stark geschwärzten Unterlagen dokumentieren eine Prüfung von Vorwürfen, wonach Beamte einen Kläger durch Aberkennung von Sicherheitsfreigaben nach UAP-bezogenen Offenlegungen vergeltend behandelten.
Die Untersuchung befasste sich mit Ereignissen zwischen August 2022 und Februar 2025. Dem Bericht zufolge erließ die Consolidated Adjudications Facility am 29. August 2022 eine erste Mitteilung über die beabsichtigte Aberkennung des Geheimniszugangs. Diese Maßnahme wurde am 12. Dezember 2022 durch eine endgültige Entscheidung über den Widerruf abgeschlossen, die die Berechtigung des Betroffenen für Zugang zu abgeschirmten Programmen beendete.
Das Generalinspekteursbüro schloss seine Prüfung im Februar 2025 ab und kam zu dem Ergebnis, dass geschützte Offenlegungen kein Einflussfaktor für den Entzug der Freigaben waren. Der Bericht besagt, dass überzeugende Beweise belegen, dass das Ergebnis unabhängig von den Whistleblower-Vorwürfen identisch ausgefallen wäre. Es wurden keine Empfehlungen für Korrekturmaßnahmen ausgesprochen.
Obwohl der Bericht den Kläger nicht namentlich nennt, deuten Zusammenhänge stark auf den früheren Geheimdienstbeamten David Grusch hin. Die Chronologie stimmt mit öffentlich dokumentierten Whistleblower-Anträgen überein, die mit seiner Aussage über UAP-Programme und angebliche Vergeltungsmaßnahmen in Verbindung gebracht werden.