Marine lehnt FOIA-Berufung fuer 78 klassifizierte UAP-Fotografien trotz Trumps Offenlegungsanweisungen ab
Am 24. Februar 2026 wies die US-Marine eine Verwaltungsberufung von The Black Vault zurueck, die die Freigabe von 78 klassifizierten UAP-Fotografien forderte. Die Ablehnung erfolgte trotz der oeffentlichen Forderungen Praesident Trumps nach Freigabe von UFO-Akten. Die Marine berief sich auf FOIA-Ausnahme (b)(1) und erklaerte, eine Teilfreigabe sei nicht moeglich.
Hintergrund
Die US-Marine wies die Verwaltungsberufung von The Black Vault ab, die die Freigabe von 78 als unidentifizierte anomale Phaenomene klassifizierten Fotografien forderte. Die Berufungsentscheidung vom 24. Februar 2026, gefuehrt unter der Nummer 2026-NavyAppeal-000123, bestaetigte die urspruengliche Ablehnung vom November 2024 unter dem FOIA-Aktenzeichen DON-NAVY-2022-012661.
Hintergrund
The Black Vault hatte den urspruenglichen FOIA-Antrag im September 2022 gestellt und alle von der US-Marine archivierten Fotografien mit der Bezeichnung unidentifizierte anomale Phaenomene oder UAP angefordert. Im November 2024 bestaetigte die Marine die Existenz von 78 relevanten Fotografien, hielt diese jedoch vollstaendig unter FOIA-Ausnahme (b)(1) zurueck und berief sich auf die Klassifizierungsbefugnis gemaess Executive Order 13526.
Zentrale Details
Die Berufungsinstanz stellte fest, dass die Unterlagen weiterhin klassifiziert sind und eine Teilfreigabe nicht moeglich sei. Die Marine betonte, dass ordnungsgemaess klassifizierte Informationen unter FOIA-Ausnahme (b)(1) den Behoerden keinen Ermessensspielraum bei der Freigabe lassen. Dieses Ergebnis steht im deutlichen Widerspruch zu Praesident Trumps oeffentlichen Erklaerungen zur Freigabe von UFO-Akten und verdeutlicht die Kluft zwischen exekutiver Rhetorik und institutioneller Klassifizierungspraxis.
Bedeutung
Diese Berufungsablehnung zeigt die Bestaendigkeit militaerischer Klassifizierungsbarrieren gegen UAP-Transparenz, selbst wenn der Oberbefehlshaber oeffentlich zur Offenlegung aufgerufen hat.