Pentagon: Ablehnung der Suche nach Immaculate-Constellation-E-Mails
Militärische Beamte lehnten die Bearbeitung eines Antrags auf Akteneinsicht zu angeblichen Geheimprogramm-Kommunikationen ab. Die Behörde behauptete, eine E-Mail-Suche wäre zwecklos, da das Thema angeblich nicht existiere. Diese Rechtfertigung stellt Standardpraktiken für Regierungstransparenz in Frage.
Hintergrund
Am 26. Januar 2026 erstellte das Büro des Kriegsstaatssekretärs eine formelle Antwort auf den Freedom-of-Information-Act-Fall 25-F-3827, eingereicht von The Black Vault. Der Antrag suchte nach E-Mail-Kommunikationen, die an oder von Generalmajor Derek J. O'Malley gesendet wurden und Bezüge zu "Immaculate Constellation" enthielten, sowohl klassifizierte als auch unklassifizierte Materialien umfassend. Anstatt die angeforderte Suche durchzuführen, lehnten Beamte dies vollständig ab und behaupteten, das Thema selbst existiere nicht.
Die vom Kriegsministerium gelieferte Begründung stellt eine erhebliche Abweichung von Standard-FOIA-Verfahren dar. Normalerweise sind Behörden verpflichtet, nach Akten zu suchen, die auf die spezifische Sprache eines Antrags reagieren, unabhängig davon, ob das zugrunde liegende Thema später als ungenau oder unbelegt eingestuft wird. Indem sie die Suche allein aufgrund ihrer Schlussfolgerung ablehnten, dass das angebliche Special Access Program fiktiv ist, umgeht das Militär möglicherweise Transparenzvorgaben, die unter bundesstaatlichen Offenlegungsgesetzen festgelegt wurden.
Diese Weigerung wirft erhebliche Fragen zur Rechenschaftspflicht der Regierung und den Grenzen der Einstufungsbefugnis auf. Der Fall beleuchtet anhaltende Spannungen zwischen öffentlichen Forderungen nach Transparenz bezüglich unidentifizierter anomaler Phänomene und institutionellem Widerstand gegen die Freigabe potenziell sensibler Kommunikationen. Rechtliche Beobachter merken an, dass die Ablehnung von Suchanfragen aufgrund von Themenbestimmungen problematische Präzedenzfälle für zukünftige Offenlegungsanfragen schaffen könnte.