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Defense Support Program

military
Typ
military

Das Defense Support Program (DSP) ist ein satellitenbasiertes System der Vereinigten Staaten zur Raketenabwehr und Frühwarnung, das 1970 von der U.S. Air Force gegründet wurde. Als militärisches Programm betreibt es eine Konstellation von Infrarotsatelliten in geostationärem Orbit, um Wärmesignaturen von ballistischen Raketenstarts, Nukleardetonationen und anderen Bedrohungen zu erkennen. Wichtige Aktivitäten umfassen Echtzeit-Überwachung weltweit, Datenübertragung an Kommandozentralen und Unterstützung der nationalen Verteidigung. Bemerkenswerte Erfolge sind die erfolgreiche Überwachung von Raketentests, Konflikten wie dem Golfkrieg und Beiträge zur Weltraumlagebewusstheit. DSP-Daten haben gelegentlich mit UAP/UFO-Berichten durch zufällige Aufnahmen anomaler Infrarotsignaturen überlaufen, sind jedoch kein primärer Fokus. Das Programm ging ab den 2000er-Jahren zum Space-Based Infrared System (SBIRS) über, wobei DSP-Satelliten nun im Legacy-Status sind, einige aber bis 2026 noch betriebsbereit.