Arthur Trudeau
Arthur G. Trudeau (1902-1991) war ein US-amerikanischer Major General der Armee, der in den späten 1950er Jahren Leiter der United States Army Research and Development (R&D) war. Als Korean-Krieg-Veteran und einer der letzten kämpfenden Generäle dieses Konflikts überwachte Trudeau hochgeheime Militärgeheimdienst- und Waffentwicklungsprogramme im Pentagon. In Philip J. Corsos kontroversem Memoir 'The Day After Roswell' von 1997 wird Trudeau als Corsos Vorgesetzter dargestellt, der die Einspeisung angeblicher außerirdischer Technologie aus dem Roswell-Absturz 1947 in die Privatindustrie anordnete, was zu Fortschritten wie integrierten Schaltkreisen, Glasfasern, Lasern und Teilchenstrahlwaffen führte. Corso behauptete, Trudeau habe ihn mit der Leitung des Foreign Technology Desk der Armee beauftragt, um UFO-Trümmer für die Überlegenheit im Kalten Krieg rückzuentwickeln. Diese Behauptungen sind unbestätigt und umstritten; die britischen National Archives wiesen Corsos Aussagen 1997 als unzuverlässig zurück, und Analysten wie Karl Pflock wiesen Zeitlinieninkonsistenzen nach, wie die Zuschreibung des CORONA-Programms vor ihren relevanten Posten. Es gibt keine unabhängige Bestätigung für Trudeaus direkte UAP-Beteiligung, und er lieferte keine öffentlichen Zeugnisse oder Publikationen zu UFOs.