Dean McDonald
James E. McDonald (1920-1971) war ein US-amerikanischer Physiker und Meteorologieprofessor an der University of Arizona. Als Spezialist für Wolkenphysik wurde er nach einer persönlichen Sichtung 1954 in Arizona zu einem führenden UFO-Forscher, trat NICAP bei und untersuchte Berichte ab den späten 1950er Jahren. Er kritisierte Project Blue Book wegen Fehlbehandlung von Beweisen und den Condon-Bericht von 1969 als oberflächlich, forderte ernsthafte wissenschaftliche Untersuchungen. Mit Förderung der Office of Naval Research prüfte er Blue-Book-Akten und hielt 1969 auf dem AAAS-Symposium den einflussreichen Vortrag 'Science in Default' über unerklärliche Fälle. McDonald vermutete UFOs als außerirdische Sonden, zeugte vor dem Kongress, sprach 1967 bei den UN und untersuchte Fälle in den USA, Australien (1967 Westall) u.a., mit umfangreichen Papieren, Interviews und einem unpublizierten Buchentwurf. Seine Arbeit erfuhr Widerstand von Skeptikern wie Philip Klass und der Air Force. Er starb 1971 durch Suizid.