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H. Marshall Chadwell

intelligence
Typ
intelligence
Orgs
Central Intelligence Agency

H. Marshall Chadwell war ein hochrangiger US-Geheimdienstoffizier, der in den 1940er- und 1950er-Jahren eine zentrale Rolle in der offiziellen UFO-Forschung spielte. Als Leiter der Air Force Office of Scientific Intelligence (AFOI) leitete er ab 1949 die Untersuchungen zu UFO-Sichtungen, insbesondere nach dem massiven Wellenjahr 1947 mit dem Roswell-Zwischenfall und Kenneth Arnolds Bericht. Chadwell koordinierte die Einrichtung von Project Sign (1947) und dessen Nachfolger Project Grudge (1949), die später in Project Blue Book mündeten. Er drängte auf eine wissenschaftliche Analyse der Tausenden gemeldeten Sichtungen, um Bedrohungen für die nationale Sicherheit auszuschließen, und warnte in internen Memos vor möglichen außerirdischen Technologien. 1953 empfahl er eine CIA-Überwachung des Phänomens, was zur Robertson-Panel-Konferenz führte – einer geheimen Expertenrunde, die UFOs als nicht bedrohlich einstufte, aber Desinformation empfahl. Chadwells Arbeit markierte den Übergang von militärischer Panik zu kontrollierter Geheimhaltung in der UAP-Geschichte. (578 Zeichen)

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