Leon Davidson
Leon Davidson (18. Oktober 1922 – 1. Januar 2007) war ein US-amerikanischer Chemieingenieur und Wissenschaftler, der am Manhattan-Projekt in Los Alamos zum Atombombenbau mitarbeitete. Absolvent der Columbia University (B.A. 1942, B.S. 1943, M.S. 1947, Ph.D. 1951), arbeitete er bei IBM und Union Carbide. In den 1950er Jahren untersuchte er als Zivilist im Civil Defense Filter Center in White Plains UFOs und wies die außerirdische Hypothese zurück. Er behauptete, UFO-Sichtungen seien CIA-Desinformation durch elektronische Gegenmaßnahmen (ECM), um US-Militärtechnik zu verbergen, und formulierte 1959 in Saucer News 'ECM+CIA=UFO' zum Washington-Vorfall 1952. Erfolge: Kongressgenehmigung zur vollständigen Veröffentlichung des Air-Force-Project-Blue-Book-Special-Reports Nr. 14 und Pentagon-Zugang zu Tremonton-Filmen. Er sammelte eine umfangreiche UFO-Sammlung für die Columbia University und drängte die CIA zur Freigabe des Robertson-Panel-Berichts.