Philip J. Corso
Philip J. Corso (1915-1998) war ein US-amerikanischer Offizier der Armee, der eine Beteiligung an US-Regierungs-UFO-Programmen behauptete. Als Lieutenant Colonel diente er angeblich im Nationalen Sicherheitsrat von Präsident Eisenhower und beriet zu Roswell, UFOs und außerirdischen biologischen Entitäten (EBEs). Von 1957 bis 1961 leitete Corso den Foreign Technology Desk der Army R&D unter General Arthur Trudeau und behauptete, Artefakte vom Roswell-Absturz an Auftragnehmer verteilt zu haben, was Technologien wie integrierte Schaltkreise, Glasfaseroptik, Nachtsichtgeräte, Laser und Kevlar einleitete. Er soll 1947 eine außerirdische Leiche in Fort Riley gesehen haben. Sein Hauptwerk 'The Day After Roswell' (1997, ghostgeschrieben von William J. Birnes) wurde New-York-Times-Bestseller, wurde jedoch für faktische Fehler, chronologische Unmöglichkeiten und Skepsis von Analytikern wie Philip J. Klass kritisiert, die seine Qualifikationen und Behauptungen anzweifelten.