Robert Amory Jr.
Robert Amory Jr. (1906-1984) war ein US-amerikanischer Geheimdienstoffizier, der in der frühen Kalten-Kriegszeit als stellvertretender Direktor für Nachrichtendienste (DDI) bei der CIA diente. Im Kontext der UAP/UFO-Forschung spielte Amory 1952 eine entscheidende Rolle, indem er die Abteilung für Physik und Elektronik des CIA-Büros für wissenschaftliche Nachrichtendienste (OSI) mit der Untersuchung von UFO-Sichtungen beauftragte, insbesondere nach den prominente Vorfällen über Washington, D.C. Er beauftragte A. Ray Gordon mit der Leitung der Überprüfung der Daten des Air Technical Intelligence Center (ATIC) aus den Projekten SIGN und GRUDGE und betonte die Implikationen für die nationale Sicherheit im Einklang mit den Bedenken des DCI Walter Bedell Smith. Amory wies auch die Erstellung einer NSC-Nachrichtendirektive zur UFO-Koordination mit der Luftwaffe an. Seine Maßnahmen prägten die frühen Reaktionen der Regierung auf UFO-Phänomene inmitten wachsenden öffentlichen Interesses.