Budd Hopkins
Elliot Budd Hopkins (15. Juni 1931 – 21. August 2011) war ein US-amerikanischer Künstler, Autor und Pionier der Ufologie, bekannt für seine Forschung zu Entführungen durch Außerirdische. In Wheeling, West Virginia, geboren, überlebte er als Kind eine Polio-Erkrankung, die seine frühe Leidenschaft für Kunst weckte. Er schloss 1953 das Oberlin College mit einem Abschluss in Kunstgeschichte ab, zog nach New York City und tauchte in die abstrakte Expressionismus-Bewegung ein, wo er Künstler wie Franz Kline und Willem de Kooning kennenlernte. Seine Gemälde und Skulpturen befinden sich in renommierten Sammlungen wie MoMA, Guggenheim, Whitney Museum und Smithsonian. Hopkins erhielt 1976 ein Guggenheim-Stipendium und 1979 eine Förderung der National Endowment for the Arts. Sein Interesse an UFOs entzündete sich nach einer Sichtung eines elliptischen Objekts tagsüber vor Cape Cod im Jahr 1964, was ihn zu Verdacht auf eine Vertuschung durch die Otis Air National Guard Base führte. 1975 untersuchte er mit MUFON-Forschern einen Lande-Fall im North Hudson Park, New Jersey. Hopkins gründete die Intruders Foundation zur Unterstützung von Entführungsopfern und führte Hypnose-Sitzungen durch, um 'fehlende Zeit'-Erinnerungen zu rekonstruieren. Seine wegweisenden Bücher – Missing Time (1981), Intruders (1987) und Witnessed (1996) – popularisierten Entführungsgeschichten, einschließlich des prominenten Linda-Cortile-Falls mit angeblichen Hybrid-Experimenten und Implantaten. Trotz Skepsis wegen fehlender physischer Beweise wie DNA oder Artefakten bestand Hopkins darauf, dass seine kumulativen Daten überwältigenden Beweis für außerirdische Besuche lieferten.