Rapuzzi CE3-Begegnung bei Udine
Im Jahr 1947 suchte der Amateurgeologe Luigi Rapuzzi am Wildbach Chiarsò in den Karnischen Alpen nördlich von Udine nach Fossilien, als er ein linsenförmiges Metallobjekt entdeckte, das in einer Felsspalte etwa sechs Meter über dem Wasser eingekeilt war. Bei der Annäherung traf er auf zwei kleinwüchsige Wesen mit grüner Haut in dunkelblauen Overalls. Eines der Wesen richtete ein an seinem Gürtel befestigtes Gerät auf Rapuzzi und lähmte ihn augenblicklich — er konnte weder Kopf noch Arme oder Beine bewegen, blieb aber bei vollem Bewusstsein.
Die Wesen inspizierten Rapuzzi aus nächster Nähe, bevor sie in das Flugobjekt zurückstiegen und davonflogen. Die Begegnung prägte Rapuzzi nachhaltig; er verfasste später Science-Fiction-Romane unter einem von der Erfahrung inspirierten Pseudonym. Der Fall wurde später vom spanischen Forscher Pablo Villarrubia Mauso untersucht, der ihn zusammen mit anderen europäischen CE3-Fällen dokumentierte, die ähnliche Lähmungseffekte wie bei der Valensole-Begegnung von 1965 aufwiesen.
Hintergrund
Am 14. August 1947 meldete Luigi Rapuzzi, ein Fabrikarbeiter in der Provinz Udine im Nordosten Italiens, eine Nahbegegnung der dritten Art — einen der frühesten dokumentierten CE3-Fälle im Nachkriegseuropa. Rapuzzi beschrieb ein scheibenförmiges Objekt am Boden mit humanoiden Insassen. Der Vorfall ereignete sich nur Wochen nach Kenneth Arnolds berühmter Sichtung.