
Kenneth Arnold (1915-1984) war ein US-amerikanischer Geschäftsmann, Flugzeugführer und Autor, dessen UFO-Sichtung 1947 nahe dem Mount Rainier in Washington den modernen UFO-Boom auslöste.
Am 24. Juni 1947 machte Arnold seine historische Beobachtung beim Piloten einer CallAir A-2:
- Entdeckte neun glänzende, mondsichelförmige Objekte in Keilformation nahe dem Mount Rainier
- Objekte flogen mit Geschwindigkeiten über 1.200 mph—dreimal schneller als jedes bekannte Flugzeug
- Beschrieb ihre Bewegung als 'wie eine Untertasse, die man übers Wasser hüpfen lässt,' woraus durch Medienberichte der Begriff 'fliegende Untertasse' entstand
- War auf der Suche nach einem vermissten Marine-Corps-C-46-Transportflugzeug, als er die Sichtung machte
- Lieferte eine glaubwürdige Zeugenaussage als lizenzierter Pilot mit umfangreicher Flugerfahrung
Arnolds Sichtung löste weit verbreitete Aufmerksamkeit und offizielle Überprüfungen aus:
- Führte zu über 800 Sichtungen landesweit im Sommer
- Löste Untersuchungen durch US-Regierung und Militär zu unerklärlichen Luftraumphänomenen aus
- Sagte vor Ermittlern des Air-Force-Projekts Sign aus
- Seine Sichtung wurde als 'Daylight Disc' im Hynek-System klassifiziert
Arnold wurde durch seine Schriften und weiteren Untersuchungen zu einer Schlüsselfigur der UFO-Forschung:
- Verfasste mit Ray Palmer 'The Coming of the Saucers' (1950), das seine Begegnung und Theorien zu außerirdischen Ursprüngen beschreibt
- Befasste sich weiter mit Fällen wie dem Maury-Island-Schwindel von 1949
- Seine Sichtung bleibt ein Eckpfeiler der UFO-Geschichte trotz anhaltender Skepsis
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