1. August 1947🇺🇸Absturz
BergungMilitärbasis

Kelso, WA: B-25-Absturz tötet UFO-Ermittler

Am 1. August 1947 stürzte eine B-25-Bomber nahe Kelso, Washington, ab, kurz nach dem Start von McChord Field, und tötete die Army-Air-Force-Offiziere Capt. William L. Davidson und 1st Lt. Frank M. Brown. Der Flug folgte ihrer Untersuchung des Maury-Island-UFO-Zwischenfalls; zwei weitere überlebten per Fallschirm trotz Sabotage-Verdacht.

Datum
1. August 1947
Ort
Kelso, Washington🇺🇸
Typ
Absturz
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Hintergrund Im Zusammenhang mit dem Maury Island-Vorfall vom 21. Juni 1947 kamen Capt. William L. Davidson und 1st Lt. Frank M. Brown nach Tacoma, Washington, um Zeugen wie Harold Dahl zu verhören. Sie nahmen Proben ein, die mutmaßlich von einem UFO fielen.

Flug und Absturz Am 1. August 1947 starteten sie um 1:10 Uhr vom McChord Field bei Tacoma mit einer B-25 nach Hamilton Army Airfield, Kalifornien. Zwanzig Minuten später brannte der linke Motor, das Flugzeug explodierte und stürzte um 1:30 Uhr bei Kelso, Washington, ab. Ein Passagier und Techniker retteten sich per Fallschirm; Davidson und Brown gaben keinen Notruf und sprangen nicht.

Reaktionen und Vermutungen Kenneth Arnold informierte Ray Palmer und bot Geldrückzahlung an. Zeitungen wie Tacoma Times spekulierten über Sabotage (Paul Lantz). Arnold und E.J. Smith besuchten Dahl, Fred Crisman u.a. Trümmer fand man erst 2007. Erste Todesopfer der neuen U.S. Air Force.

Bedeutung Der Absturz befeuerte Theorien zum Maury-Island-Schwindel, FBI übernahm; Proben als "top secret" klassifiziert. Washington Senate würdigte 2017 die Helden.