Nordöstliche USA: 40 Radarkontakte lösen Luftverteidigungsalarm aus
Militärische Radaranlagen registrierten etwa vierzig unbekannte Luftziele in großer Höhe über dem Nordosten der Vereinigten Staaten. Die Kontakte lösten eine sofortige Verteidigungsreaktion aus, inklusive Alarmierung von Kampfflugzeugen und Regierungsstellen. Nach ungefähr fünfunddreißig Minuten verschwanden die Spuren, wobei nur ein einziges amerikanisches Flugzeug identifiziert werden konnte.
Hintergrund
Am Morgen des 6. Dezember 1950 erfassten Überwachungsstationen der Luftverteidigung im Nordosten der USA zahlreiche anomale Radarechos in etwa zehn Kilometern Höhe. Die Bediener beobachteten scheinbar eine Formation von rund vierzig einzelnen Objekten, die durch den kontrollierten Luftraum flogen. Die ungewöhnliche Aktivität veranlasste innerhalb weniger Minuten Alarmmeldungen an das Weiße Haus, die CIA und die Vereinten Stabschefs. Militärische Kommandeure ordneten den Einsatz von Abfangjägern an, um die potenzielle Bedrohung zu untersuchen. Die Piloten konnten jedoch nur ein einziges Transportflugzeug vom Typ C-47 lokalisieren, das vom Stützpunkt Otis stammte. Etwa fünfunddreißig Minuten nach dem ersten Alarm verschwanden die verbleibenden unidentifizierten Spuren von den Radarschirmen ohne erkennbaren Grund. Der Vorfall ist in freigegebenen Unterlagen der Luftwaffe dokumentiert, die durch Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz zugänglich wurden.