Joint Chiefs of Staff
Der Joint Chiefs of Staff (JCS), ein US-amerikanisches Regierungsorgan als militärischer Beratungsgremium, entstand 1942 informell während des Zweiten Weltkriegs als US-Anteil am Combined Chiefs of Staff zur Koordination alliierter Bemühungen und wurde durch den National Security Act von 1947 formal gegründet. Bestehend aus Chairman, Vice Chairman und den Chefs von Army, Navy, Air Force, Marine Corps, Space Force sowie National Guard Bureau, dient er als hauptsächlicher militärischer Berater für Präsident, National Security Council und Verteidigungsminister. Wichtige Tätigkeiten umfassen strategische Planung, Politikgestaltung für gemeinsame Ausbildung, Überprüfung von Anforderungen der Streitkräfte und Beratung zur nationalen Sicherheit ohne operatives Kommandogewalt gemäß 1953er Änderung und Goldwater-Nichols Act von 1986. Bemerkenswerte Erfolge: WWII-Koordination, Nachkriegsreorganisation und anhaltende Beratungsrolle in der US-Verteidigungsstrategie. Derzeit aktiv im Verteidigungsministerium am Pentagon.