Vorfall über Lawson AFB: Weiße Scheibe umkreist F-51 zehn Minuten lang
Am 9. Juli 1951, kurz nach Mittag, startete First Lieutenant George H. Kinmon Jr. von der Lawson Air Force Base in Georgia in einem F-51 Mustang-Jagdflugzeug. Nachdem er auf eine Höhe von rund drei Kilometern gestiegen war, näherte sich ein seltsames weißes scheibenförmiges Objekt von vorne, tauchte unter sein Flugzeug und begann anschließend, dieses zehn Minuten lang ohne Unterbrechung zu umkreisen — stets in einem Abstand von rund 100 Metern.
Von oben betrachtet erschien die Scheibe vollkommen kreisrund und zeigte keinerlei sichtbare Antriebsmittel. Weder Tragflächen noch Triebwerke noch Abgase wurden festgestellt. Nach der zehnminütigen Umkreisungsphase verschwand das Objekt schließlich unter der F-51. Lacatski zitiert diesen Fall als Musterbeispiel für UAP, die in der Lage sind, konventionelle Militärflugzeuge zu umfliegen — ein Verhaltensmuster, das auf eine Antriebs- und Manövrierfähigkeit weit jenseits der Luftfahrttechnik der 1950er-Jahre hindeutet.
Hintergrund
Die Begegnung über Lawson AFB vom Juli 1951 ist ein früher Kalter-Krieg-Fall, bei dem ein ausgebildeter Militärpilot unter klaren Tageslichtbedingungen über einen längeren Zeitraum engen Kontakt mit einem unidentifizierten scheibenförmigen Objekt hatte — einer der glaubwürdigsten Luftfahrt-UAP-Berichte der unmittelbaren Nachkriegszeit.