23. Juli 1966🇺🇸Militärische Begegnung
Militärbasis
Wright-Patterson AFB: McDonald verweigert Robertson-Bericht-Kopie
Bei seinem zweiten Besuch am 30. Juni 1966 auf der Wright-Patterson AFB wurde James E. McDonald die Fotokopie des Robertson-Panel-Berichts verweigert. Dies unterstrich die Einschränkungen der Luftwaffe bei UFO-Dokumenten.
Hintergrund
Hintergrund James E. McDonald, Atmosphärenphysiker an der University of Arizona, besuchte mehrmals im Jahr 1966 die Wright-Patterson Air Force Base in Dayton, Ohio. Am 30. Juni 1966 beantragte er bei seinem zweiten Besuch eine Kopie des Robertson-Panel-Berichts von 1953, der von der CIA finanziert wurde und UFO-Meldungen als harmlos bewertete.
Der Vorfall McDonald durfte den Bericht zuvor einsehen, doch nun verweigerte die Luftwaffe die Fotokopie unter Berufung auf CIA-Klassifizierung. Dies folgte seinem ersten Besuch am 6. Juni.
Beteiligte und Beweise James E. McDonald war Schlüsselfigur in der UFO-Forschung. Quellen wie Clark (III 696; IV 792) sowie CIA-Akten belegen die Verweigerung. Der Bericht riet zur Verringerung des öffentlichen UFO-Interesses.
Bedeutung Das Ereignis verdeutlicht die Verschleierung von UFO-Dokumenten im Rahmen von Project Blue Book. McDonald attackierte öffentlich den CIA-Einfluss und verlangte Offenlegung, was Transparenzdebatten anheizte.
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