Malmstrom-AFB-Raketenabschaltung
Am 16. März 1967 verloren alle zehn Minuteman-Atomraketen der Echo-Staffel auf der Malmstrom Air Force Base in Montana gleichzeitig unter ungeklärten Umständen ihren Einsatzbereitschaftsstatus. Sicherheitspersonal berichtete von einem leuchtend roten Objekt in der Nähe der Startanlage. Der Vorfall wurde zu einem der meistzitierten Fälle, die UAP-Aktivität mit Atomwaffenstandorten in Verbindung bringen.

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Hintergrund
In den frühen Morgenstunden des 16. März 1967 erlebte das Personal der Echo-Staffel auf der Malmstrom Air Force Base bei Great Falls, Montana, eine dramatische Gerätestörung, als um 8:45 Uhr alle zehn Minuteman-I-Interkontinentalraketen unter dem Kommando der Echo-Staffel gleichzeitig in den Status 'nicht einsatzbereit' fielen und damit faktisch aus der strategischen Alarmbereitschaft genommen wurden.
Der Vorfall
Leutnant Robert Salas, ein 26-jähriger Raketenstart-Offizier, der an jenem Morgen in der unterirdischen Kommandokapsel Dienst tat, lieferte später einen detaillierten Bericht der Ereignisse.
Sicherheitswachen an der Oberfläche kontaktierten ihn zunächst, um ungewöhnliche Flugobjekte zu melden, die in der Ferne erratische Manöver ausführten.
Kurz darauf meldeten sich die Wachen erneut in sichtlicher Aufregung, um ein leuchtendes rötlich-oranges Objekt zu beschreiben, das direkt über dem Eingangstor der Anlage schwebte.
Raketenabschaltung
Minuten nach dieser zweiten Meldung begannen die Raketenanzeigen in der Kapsel nacheinander auf den Status 'nicht einsatzbereit' zu fallen.
Die Raketen wurden innerhalb von etwa 24 Stunden wieder einsatzbereit gemacht, nachdem Wartungsteams zu jeder Startanlage entsandt worden waren.
Untersuchung
Interne Untersuchungen der Air Force prüften die elektronischen Systeme, fanden aber keine konventionelle Erklärung dafür, warum alle zehn Raketen gleichzeitig ausgefallen sein sollten.
Analyse
Skeptische Analysen haben vorgeschlagen, dass das UFO — sofern überhaupt beobachtet — wahrscheinlich der Planet Mars gewesen sei und in keinem ursächlichen Zusammenhang mit der Gerätestörung stehe.
Ein Pentagon-Bericht von 2025 führte ein neues Element ein, indem er die Abschaltung einem geheimen elektromagnetischen Impulstest durch einen anderen Militärzweig zuschrieb, wobei auch diese Erklärung unter Forschern Debatten ausgelöst hat.
Elizondos Bericht
Elizondo diskutiert den Malmstrom-AFB-Vorfall in Imminent als Teil eines dokumentierten Musters von UAP-Aktivität in der Nähe von Nuklearanlagen. Er verbindet diesen Fall mit ähnlichen Vorfällen an anderen Nuklearstandorten weltweit, einschließlich des Vorfalls 1982 auf der Byelokoroviche-Luftwaffenbasis in der Ukraine, wo ein UAP angeblich eine Atomraketen-Startsequenz aktivierte. AATIP betrachtete diese nuklearnahen Begegnungen als besonders besorgniserregend, da sie ein offensichtliches Interesse an oder eine Interaktion mit der Nuklearwaffeninfrastruktur zeigten.
Bedeutung
Der Malmstrom-Vorfall nimmt unter den UAP-Fällen eine besondere Stellung ein, da er direkt Atomwaffensysteme und nationale Sicherheitsinfrastruktur betrifft. Sollte der Zusammenhang zwischen dem gemeldeten Objekt und der Raketenabschaltung echt sein, wäre dies einer der deutlichsten Fälle von UAP-Interferenz mit strategischen Militäranlagen. Der Fall wird häufig in Kongressanhörungen und politischen Diskussionen über potenzielle UAP-Bedrohungen der Landesverteidigung angeführt. Kean liefert Kontext zu beiden Malmstrom-Vorfällen: 16. März (Echo Flight, 10 Minuteman-Raketen deaktiviert) und 24. März 1967 (Oscar Flight, 10 weitere Raketen deaktiviert). Salas schlief in der Startkontrollkapsel als Wachposten ein UFO über dem Silo meldeten. Boeing-Untersuchung fand keine konventionelle Erklärung.