28. Juli 1989🇷🇺Militärische Begegnung
WissenschaftMilitärbasis

Kapustin-Jar-Vorfall am Kernwaffendepot

In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli 1989 meldete Militärpersonal der Waffentestanlage Kapustin Jar im südlichen Russland ein scheibenförmiges Objekt, das nahe dem Kernwaffendepot der Basis schwebte. Laut deklassifizierten KGB-Dokumenten beobachteten sieben Zeugen, darunter zwei Offiziere und vier Soldaten, das Objekt in 20 bis 60 Metern Höhe. Sie beschrieben eine Scheibe von vier bis fünf Metern Durchmesser mit grünem phosphoreszierendem Leuchten. Die KGB-Akte enthält handschriftliche Berichte aus dem Signalzentrum über die lautlose Bewegung des Objekts über dem Logistikbereich. Der Vorfall weist bemerkenswerte Parallelen zu Ereignissen am Rendlesham Forest in Großbritannien und an der Malmstrom Air Force Base in Montana auf, wo ebenfalls unidentifizierte Objekte nahe Nuklearanlagen gesichtet wurden.

Datum
28. Juli 1989
Ort
Kapustin Yar Military Base🇷🇺
Typ
Militärische Begegnung
Land
🇷🇺 Russland
Karte
Kapustin-Jar-Vorfall am Kernwaffendepot
NASAPublic domainQuelle

Hintergrund

Im Jahr 1989 ereignete sich eine bedeutende UAP-Begegnung bei oder nahe dem Raketenversuchsgelände Kapustin Jar, einer der sensibelsten sowjetischen Militäranlagen im Gebiet Astrachan. Militärpersonal meldete ein großes unidentifiziertes Objekt über der Sperrzone.

Der Vorfall

Ein großes unidentifiziertes Objekt erschien über der Sperrzone von Kapustin Jar.

Militärpersonal meldete die Sichtung.

Anlagenhintergrund

Die Anlage diente als sowjetisches Pendant zu Amerikas White Sands.

Sie war an Atomwaffentests und ICBM-Entwicklung beteiligt.

Kapustin Jar lag im Gebiet Astrachan.

Bedeutung

Der Vorfall passt zum wiederkehrenden globalen Muster von UAP-Aktivitäten an Einrichtungen für Atomwaffen und Raketen.