Rendlesham-Forest-Vorfall
An zwei Nächten Ende Dezember 1980 berichteten US-Luftwaffensoldaten der RAF Woodbridge in Suffolk, England, über Begegnungen mit unerklärlichen Lichtern und einem metallischen Flugobjekt im angrenzenden Rendlesham Forest. Der Fall wird durch ein offizielles Memo von Lt. Col. Charles Halt gestützt und gilt als einer der am gründlichsten untersuchten UFO-Vorfälle Großbritanniens.

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Hintergrund
In den frühen Morgenstunden des 26. Dezember 1980 bemerkte eine Sicherheitspatrouille der RAF Woodbridge ungewöhnliche Lichter, die in den angrenzenden Wald herabstiegen. Trotz Untersuchungen wurde keine endgültige Erklärung für die Begegnung geschulter Militärbeobachter gefunden.
Der Vorfall
Eine Sicherheitspatrouille der RAF Woodbridge — ein NATO-Stützpunkt in Suffolk, der an die USAF vermietet war — bemerkte ungewöhnliche Lichter, die in den angrenzenden Wald herabstiegen.
Sergeant Jim Penniston und sein Team untersuchten die Stelle und trafen Berichten zufolge auf ein dreieckiges metallisches Objekt, das helles Licht ausstrahlte.
Penniston gab später an, das Objekt berührt und hieroglyphenähnliche Symbole auf seiner Oberfläche bemerkt zu haben.
Zeugenaussagen
SSgt. Jim Penniston beschrieb ein dreieckiges Flugobjekt von etwa 2,7 m Länge und 2 m Höhe in einer Waldlichtung, umgeben von blauen und gelben Lichtern.
- Die Oberfläche war glatt wie Glas, warm, und trug piktographische Symbole.
- Nach ca. 45 Minuten hob das Objekt lautlos ab.
Untersuchung
Zwei Nächte später führte der stellvertretende Basiskommandant Lt. Col. Charles Halt ein größeres Team in den Wald.
Halt dokumentierte anomale Strahlungswerte mit einem Geigerzähler und zeichnete seine Beobachtungen auf Tonband auf.
Sein anschließendes Memo an das britische Verteidigungsministerium bestätigte die Aussagen mehrerer Zeugen.
Ergebnisse
Lt. Col. Charles Halt dokumentierte in der zweiten Nacht erhöhte Strahlenwerte (siebenfach über normal), ein hell leuchtendes rotes Objekt unter offensichtlicher intelligenter Kontrolle, und laserartige Lichtstrahlen, die auch auf das Waffenlager gerichtet wurden.
Elizondos Bericht
Elizondo diskutiert den Rendlesham-Forest-Vorfall in Imminent als eine der bestdokumentierten militärischen UAP-Begegnungen. Er merkt an, dass AATIP den Fall als Schlüsselfall betrachtete, der mehrere Observablen demonstrierte, darunter gemeldete elektromagnetische Störungen von Ausrüstung und angebliche biologische Auswirkungen auf Zeugen. Der Fall blieb innerhalb des UAP-Analyserahmens der Geheimdienste bedeutsam, zusammen mit Malmstrom AFB und anderen nuklearnahen Vorfällen.
Bedeutung
Der Rendlesham-Forest-Vorfall, oft als Britanniens Roswell bezeichnet, ist außergewöhnlich, weil er mehrere geschulte Militärbeobachter über aufeinanderfolgende Nächte in der Nähe einer Atomwaffen-Einrichtung involvierte. Der stellvertretende Basiskommandant Charles Halt dokumentierte anomale Strahlungswerte in einem offiziellen Memorandum, und Zeugen erlitten berufliche Konsequenzen für ihr Vortreten. Der Fall zeigte sowohl die Qualität der Beweise, die Militärzeugen liefern können, als auch die beruflichen Risiken der UAP-Meldung. Kean Kap. 18 liefert Erstperson-Berichte beider Schlüsselzeugen: PENNISTON (Nacht 1, 26. Dez.): Sicherheitsoffizier mit US+NATO-Geheimhaltung. Drei-Mann-Patrouille mit Burroughs und Cabansag. Physische Untersuchung des Objekts ~45 Minuten: dreieckig, 2,7m lang, 2m hoch. Glatte Oberfläche 'wie Glas' mit metallischer Qualität, warm, elektrisch geladene Luft. Blaue und gelbe wirbelnde Lichter. Symbole am Rumpf — piktografisch/hieroglyphisch, größtes: Dreieck im Kreis. Kein Fahrwerk, keine Fenster, kein sichtbarer Antrieb. Lautloser Abflug — 'Speed Impossible' im Logbuch. Physische Beweise: gebrochene Äste, Brandspuren, drei Eindrücke im Dreieckmuster. 2 Filmrollen konfisziert. HALT (Nacht 2, 27./28. Dez.): 18-minütige Tonaufnahme in Echtzeit. Objekt sandte schmalen Lichtstrahl direkt in Atomwaffen-Lagerbereich. Bentwaters-Radar verfolgte Objekt mit 5.000-6.400 km/h. Nigel Kerr (RAF Watton) bestätigte Radarziel. Strahlung 7x über Normalwert. OSI/AFOSI unterzogen 5 junge Soldaten Natriumpenthotal und Hypnose. Lord Hill-Norton (ehem. britischer Generalstabschef) forderte parlamentarische Untersuchung.