UN-Beschluss 33/426: Zweite UFO-Resolution fordert internationale Forschung
Hintergrund
TITEL DES EREIGNISSES: UN-Entscheidung 33/426: Zweite UFO-Resolution fordert internationale Forschung
DATUM DES EREIGNISSES: 1978-12-08
EREIGNISTYP: Gesetzgebung
Am 27. November 1978 hielt der Sonderausschuss für politische Fragen der UN Sitzungen über UFOs ab, die auf die Initiative des grenadischen Premierministers Eric Gairy folgten. Die grenadische Delegation unter der Leitung von Eric Gairy schlug eine UN-Studie über UFOs, angebliche Alien-Kontakte und eine verbesserte Zugänglichkeit von UFO-Daten vor. Der Vorschlag konnte sich letztendlich nicht durchsetzen.
Der Vorfall Im Anschluss an die Sitzungen des Sonderausschusses für politische Fragen der UN am 27. November 1978 hielt Wellington Friday eine einstündige Rede, in der er vorschlug, dass die UN UFO-Sichtungen und angebliche Kontakte mit Aliens untersuchen und sich für eine bessere Zugänglichkeit von UFO-Daten einsetzen sollte. Er appellierte an UN-Generalsekretär Kurt Waldheim, UFO-Anhörungen einzuberufen. Waldheim antwortete, dass die Angelegenheit behandelt werde, nachdem 126 andere globale Probleme gelöst seien.
Die US-Delegation erklärte, sie könne die Resolution nicht unterstützen, insbesondere den Teil, der vorschlägt, dass Regierungen UFO-Daten austauschen. Großbritannien stimmte dem zu und arrangierte eine nicht-öffentliche Sitzung, in der beschlossen wurde, dass der grenadische Vorschlag zu zeitaufwändig und teuer sei. Am 13. Dezember verabschiedete die UN-Generalversammlung die Entscheidung 32/424, in der Gairys Resolution anerkannt und an interessierte Mitgliedsstaaten weitergeleitet wurde.