8. Dezember 1978🇺🇸Gesetzgebung

UN-Beschluss 33/426: Zweite UFO-Resolution fordert internationale Forschung

Datum
8. Dezember 1978
Ort
United Nations, New York
Typ
Gesetzgebung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
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Hintergrund

TITEL DES EREIGNISSES: UN-Entscheidung 33/426: Zweite UFO-Resolution fordert internationale Forschung
DATUM DES EREIGNISSES: 1978-12-08
EREIGNISTYP: Gesetzgebung

Am 27. November 1978 hielt der Sonderausschuss für politische Fragen der UN Sitzungen über UFOs ab, die auf die Initiative des grenadischen Premierministers Eric Gairy folgten. Die grenadische Delegation unter der Leitung von Eric Gairy schlug eine UN-Studie über UFOs, angebliche Alien-Kontakte und eine verbesserte Zugänglichkeit von UFO-Daten vor. Der Vorschlag konnte sich letztendlich nicht durchsetzen.

Der Vorfall Im Anschluss an die Sitzungen des Sonderausschusses für politische Fragen der UN am 27. November 1978 hielt Wellington Friday eine einstündige Rede, in der er vorschlug, dass die UN UFO-Sichtungen und angebliche Kontakte mit Aliens untersuchen und sich für eine bessere Zugänglichkeit von UFO-Daten einsetzen sollte. Er appellierte an UN-Generalsekretär Kurt Waldheim, UFO-Anhörungen einzuberufen. Waldheim antwortete, dass die Angelegenheit behandelt werde, nachdem 126 andere globale Probleme gelöst seien.

Die US-Delegation erklärte, sie könne die Resolution nicht unterstützen, insbesondere den Teil, der vorschlägt, dass Regierungen UFO-Daten austauschen. Großbritannien stimmte dem zu und arrangierte eine nicht-öffentliche Sitzung, in der beschlossen wurde, dass der grenadische Vorschlag zu zeitaufwändig und teuer sei. Am 13. Dezember verabschiedete die UN-Generalversammlung die Entscheidung 32/424, in der Gairys Resolution anerkannt und an interessierte Mitgliedsstaaten weitergeleitet wurde.

Untersuchung Die UN-Generalversammlung verabschiedete die Entscheidung 32/424, in der Gairys Resolution anerkannt, an interessierte Mitgliedsstaaten weitergeleitet und die Angelegenheit bis zur nächsten Generalversammlung zurückgestellt wurde. Dies ermöglichte es den Mitgliedsstaaten theoretisch, ihre UFO-Daten auszuwerten. Allerdings antworteten nur drei Regierungen (Indien, Luxemburg und die Seychellen) und zwei Sonderorganisationen (International Civil Aviation Organization und UNESCO), im Wesentlichen ohne Kommentare.

Bedeutung Dieses Ereignis stellt einen zweiten Versuch Grenadas unter der Führung von Premierminister Eric Gairy dar, das Thema UFOs in den Vordergrund der internationalen Diskussion innerhalb der Vereinten Nationen zu rücken. Das Scheitern der Resolution verdeutlicht den Widerstand mächtiger Nationen wie den USA und Großbritannien, das UFO-Phänomen offen anzusprechen und entsprechende Daten auszutauschen. Trotz der fehlenden unmittelbaren Auswirkungen zeigt das Ereignis die anhaltenden Bemühungen, die UFO-Forschung auf globaler Ebene zu legitimieren, und die Herausforderungen, die bei der Überwindung politischer Hindernisse bestehen.