11. April 1980🇵🇪Militärische Begegnung
Militärbasis

UFO-Verfolgungsjagd der peruanischen Luftwaffe

Ein Pilot der peruanischen Luftwaffe startete zum Abfangen eines nicht autorisierten Objekts nahe einer Militärbasis, beschoss es ohne erkennbare Wirkung, bevor es über die Einsatzhöhe seines Flugzeugs hinaus aufstieg.

Datum
11. April 1980
Ort
La Joya Air Base🇵🇪
Typ
Militärische Begegnung
Land
🇵🇪 Peru
Karte

Hintergrund

Am Morgen des 11. April 1980 bemerkten Angehörige der La Joya Air Base nahe Arequipa, Peru, ein unidentifiziertes Objekt im Sperrluftgebiet. Leutnant Oscar Santa Maria Huertas wurde beauftragt, es mit seiner Suchoi Su-22 abzufangen, doch das Objekt entzog sich den Angriffen und stieg rasch auf.

Der Vorfall

Personal bemerkte das Objekt nahe der Anlage.

In der Annahme eines nicht genehmigten Überwachungsballons befahl die Basisleitung Santa Maria, es zur Landung zu zwingen oder auszuschalten.

Er näherte sich auf Schussweite und feuerte 64 Schuss aus der 30-Millimeter-Kanone.

  • Geschosse zeigten keinerlei Wirkung
  • Objekt: etwa zehn Meter Durchmesser, kuppelförmig, glatte cremefarbene Oberfläche mit metallischem Schimmer

Die Verfolgung

Das Objekt begann einen rasanten senkrechten Aufstieg.

Santa Maria verfolgte es durch mehrere Höhenwechsel bis ungefähr 19.000 Meter.

Treibstoff- und Sauerstoffbeschränkungen zwangen zum Abbruch.

Offizielle Klassifizierung

Die peruanische Regierung klassifizierte das Objekt als unidentifiziert.

Kein Versuch einer alltäglichen Erklärung.

Zeugenaussagen und Kontext

Santa Maria sagte im National Press Club in Washington, D.C. aus, mit Militärzeugen aus anderen Nationen.

Peru unterhält DIFAA (später OIFAA), eine Stelle zur Untersuchung anomaler Luftphänomene.

Es gehört zu wenigen Staaten, die solche Ereignisse formell untersuchen.

Bedeutung

Die Begegnung bei La Joya zaehlt zu den wenigen dokumentierten Fällen, in denen ein Militärpilot ein unidentifiziertes Objekt mit Waffenfeuer angriff und es offenbar unverwundbar fand. Perus offizielle Anerkennung und fortgesetzte institutionelle Untersuchung des Vorfalls zeigen, wie manche Staaten mit größerer Transparenz an UAP herangegangen sind als andere. Santa Marias Erstperson-Bericht in Keans Buch liefert außergewöhnliche taktische Details: Er war 23 Jahre alt mit 8 Jahren Flugerfahrung, hatte mit 19 Kampfeinsätze geflogen und war mit 20 Testpilot für Perus neuesten Sukhoi-Jet. Um 07:15 am 11. April 1980 auf der La Joya AFB (1.800 Personen) befahl Commander Carlos Vasquez Zegarra das Abfangen. Mit einer sowjetischen Sukhoi Su-22 und 30mm-Kanone feuerte Santa Maria exakt 64 Schuss und erzeugte eine 'Feuerwand' -- einige Schüsse trafen, wurden aber scheinbar absorbiert, ohne jede Wirkung. Das Objekt stieg auf und Santa Maria verfolgte es mit 950 km/h durch 4 weitere Angriffsversuche, wobei das Objekt jedes Mal im letzten Moment vertikal auswich. Er stieg dann auf Mach 1,6 (1.850 km/h), um von oben anzugreifen, aber das Objekt stieg erneut und positionierte sich parallel in Formation neben der Su-22. Maximale Höhe: 63.000 Fuß (19.200m). Aus 100m Entfernung beobachtete Santa Maria das Objekt: ~10m Durchmesser, glänzende cremefarbene Kuppel oben wie eine halbierte Glühbirne, breiterer silberner Metallsockel unten, absolut keine Flügel, Triebwerke, Auspuff, Fenster oder Antennen. Das Objekt wurde nie auf Radar erfasst, obwohl es vom Boden visuell beobachtet wurde. Entscheidend: Die mechanischen Zielsysteme der Su-22 (kein Bordradar, nur laserbasiert) konnten nicht elektronisch gestört werden -- das Objekt musste physisch ausweichen statt Waffen zu deaktivieren (Gegensatz zu Teheran). Das Objekt blieb noch 2 Stunden nach dem Gefecht sichtbar. Ein DoD-Dokument vom 3. Juni 1980 mit dem Titel 'UFO Sighted in Peru' bestätigte das Ereignis. Santa Maria erklärte: 'Ich befinde mich in der einzigartigen Position, der einzige Militärpilot der Welt zu sein, der tatsächlich eine Waffe auf ein UFO abgefeuert und getroffen hat.'