CAPELLA: AAWSAPs globale UFO-Mega-Datenbank
Im Auftrag von AAWSAP beauftragte BAASS den Wissenschaftler Jacques Vallée — einen französischen UFO-Forscher und Informatiker mit jahrzehntelanger Erfahrung — mit dem Aufbau eines zentralisierten UFO-Fallarchivs. Ein Team von etwa 20 bis 25 Mitarbeitern, darunter zahlreiche Übersetzer, baute das System in zweijähriger Arbeit auf. Vallée gab der Datenbank den Namen 'CAPELLA'. Sie fasste knapp 250.000 Fälle aus elf separaten Datenbanken zusammen — inklusive Zeugenaussagen, Fotos, Videos, Skizzen und Analyseberichten.
Die Quellen deckten die gesamte Breite historischer und internationaler Forschung ab: die US-Regierungsprogramme Project Sign, Grudge und Blue Book; die spanische UFOCAT-Datenbank; das Fallmanagementsystem von MUFON; sowie Bestände kanadischer und britischer Regierungsarchive. BAASS warb aktiv internationale Forscher an, darunter den kanadischen Forscher Christopher Rutkowski und den australischen Forscher Bill Chalker.
Im Mai 2009 reisten BAASS-Mitarbeiter in den brasilianischen Bundesstaat Ceará — bekannt für UFO-Berichte mit körperlichen Verletzungen — um Felddaten zu Antriebssystemen zu sammeln. Ab dem 11. Februar 2010 übernahm BAASS formell die FAA-UFO-Meldestelle, die zuvor vom NIDS betrieben worden war, und leitete alle zivilen Sichtungsmeldungen direkt in ihre Infrastruktur weiter.
Hintergrund
Im Jahr 2009 entwickelte BAASS im Rahmen des DIA-finanzierten AAWSAP-Programms CAPELLA — eine umfassende globale UAP-Datenbank zur Aggregation, Querverknüpfung und Analyse von Sichtungen aus internationalen Quellen.
CAPELLA integrierte historische Fälle aus Regierungsarchiven, Militärberichten und zivilen Datenbanken weltweit und sollte das vollständigste einzelne UAP-Datenrepositorium aller Zeiten werden.
Entwicklung
BAASS entwickelte CAPELLA im Rahmen des AAWSAP-Programms.
Jacques Vallée entwarf die Architektur des Systems als Multi-Datenbank Data Warehouse.
Datenquellen
- Zehntausende Sichtungsberichte aus weltweiten Quellen
- Regierungsarchive
- Militärberichte
- Zivile Datenbanken
Projektteam
- Bis zu 50 Wissenschaftler und Experten
- Arbeiteten unter striktem Geheimhaltung
Analyse
Jacques Vallée identifizierte jahrzehnteübergreifende Verhaltensmuster des Phänomens.
Bedeutung
CAPELLA sollte das vollständigste einzelne UAP-Datenrepositorium aller Zeiten werden.