3. August 2009🇺🇸Sichtung
NahbegegnungVerschwinden

Flughafen Houston: Flugzeugcrew beobachtet ovales UAP, das rote Objekte absetzt

Am 3. August 2009 gegen 21:30 Uhr Ortszeit beobachtete eine Linienflugzeug-Crew — Kapitaen, Erster Offizier und ein Jump-Seat-Pilot — ein unidentifiziertes Objekt, während sie am George Bush Intercontinental Airport in Houston, Texas, auf Rollfreigabe warteten. Die Crew stand an Spot T, westlich der Hauptpisten. Ein großes, intensiv roetlich-orangefarbenes Licht erschien rund 20 bis 30 Grad über dem westlichen Horizont. Es sank langsam ab und setzte ein kleineres rotes Licht frei, das etwa eine Sekunde fiel und verschwand.

Sekunden später tauchte das Objekt deutlich näher wieder auf — geschätzt unter einer Meile Entfernung — und offenbarte eine ovale, abgerundete Fussballform von rund 30 Metern Durchmesser. An der Unterseite war ein schraeges Anhangsel sichtbar, das einer Antenne aehnelte. Erneut gab das Objekt ein rotes Lichtobjekt ab, das rund 90 Meter fiel. Keinerlei Navigations- oder Stroboskoplichter. Das Objekt bewegte sich gegen den Wind. MUFON untersuchte den Fall; ein FAA-FOIA-Antrag für Radar- und Sprachaufzeichnungen blieb ausstehend.

Datum
3. August 2009
Ort
George Bush Intercontinental Airport🇺🇸
Typ
Sichtung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Der Vorfall am Houston Intercontinental Airport vom August 2009 zählt zu den wenigen UAP-Fällen, in denen ausgebildete Linienpiloten als primäre Zeugen im kontrollierten Luftraum eines internationalen Großflughafens auftraten. Der Kapitän beobachtete ein großes ovales Objekt, das rote Lichter absetzte und sich zweimal nah am Flugzeug zeigte.

Der Vorfall

Die dreiköpfige Crew saß im Cockpit an Rollposition Spot T mit Blick nach Westen auf den Pistenkomplex. Gegen 21:30 Uhr bemerkte der Kapitän ein großes, gleichmäßig rötlich-orangefarbenes Licht — weder flackernd noch blinkend — in einer geschätzten Höhe von 20 bis 30 Grad über dem Horizont, ungefähr in der Linie des Endanflugpunkts HYWAY (9 km vom Flughafen, Normalhöhe 600 m).

Das Licht sank langsam und setzte ein kleineres rotes Punktlicht frei, das etwa eine Sekunde lang fiel und verschwand.

Zweites Auftauchen

Innerhalb von Sekunden erschien das Objekt erneut — diesmal deutlich näher, geschätzt auf unter eine Meile. In dieser Entfernung war die Struktur klar erkennbar: eine ovale, abgerundete Form ähnlich einem abgeflachten Football, geschätzt rund 30 Meter Durchmesser im Vergleich zu einer auf einer benachbarten Piste geparkten Boeing 737.

Keinerlei Standardluftfahrtbeleuchtung. Ein weißliches, dünnes Anhängsel ragte schräg von der Unterseite ab.

Das Objekt setzte erneut ein rotes Leuchtpunktobjekt ab, das rund 90 Meter fiel. Anschließend verblasste es rasch.

Zeugenaussagen

Der Erste Offizier konnte die zweite Sichtung nicht sicher bestätigen. Bodenpersonal wurde informell befragt — mehrere hatten davon gehört, keiner bestätigte eine direkte Beobachtung.

Untersuchung

MUFON führte am 29. August 2009 ein Telefoninterview mit dem Kapitän. Ein FAA-FOIA-Antrag für Radardaten und Funkverkehr wurde am 29. Juni 2009 gestellt, blieb aber bis zur Veröffentlichung unbeantwortet.

Bedeutung

Das Objekt bewegte sich gegen den Wind (13 bis 22 km/h), zeigte keine Rotation und war lautlos. Die Nähe zu aktiven Instrumentenanflügen eines der meistfrequentierten Flughäfen der USA macht den Fall aus Flugsicherheitsperspektive besonders brisant.