US-Senat: WSO-Briefing zum Gimbal-UAP-Vorfall
Ein Waffensystemoffizier der Navy, der die berühmten "Gimbal"-UAP-Aufnahmen von 2015 filmte, präsentierte Senatsmitarbeitern Details zum Vorfall während eines klassifizierten Briefings. Die Aussage erfolgte zwei Jahre nach der öffentlichen Veröffentlichung des Videos und lieferte Kongressmitarbeitern direkte militärische Zeugenaussagen zu den unerklärlichen Luftphänomenen.
Hintergrund
Laut von The Black Vault erhaltenen Dokumenten erschien der Waffensystemoffizier (WSO), der das weit verbreitete "Gimbal"-UAP-Video aufnahm, 2019 vor Mitarbeitern des US-Senats. Dieses Briefing verschaffte Kongressmitarbeitern direkte Zeugenaussagen des Militärpiloten, der das anomale Objekt während der Begegnung 2015 an der Ostküste beobachtete und aufzeichnete.
Das klassifizierte Briefing stellt einen bedeutenden Fall dar, bei dem militärische Zeugen Details über UAP-Begegnungen mit Vertretern der Legislative teilten, noch bevor in späteren Jahren formelle Kongress-Aufsichtsmechanismen etabliert wurden. Die Aussage des WSO umfasste wahrscheinlich operative Details, Interpretationen von Sensordaten und Beobachtungen, die in den öffentlich zugänglichen Videosegmenten nicht verfügbar waren.
Die Existenz dieses Briefings wurde durch zuvor als SECRET eingestufte Navy-E-Mail-Korrespondenz enthüllt, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz freigegeben wurde. Die Dokumente bestätigen, dass sich der Vorfall von 2015 über die anfängliche Sichtung hinaus erstreckte und formale Benachrichtigungsverfahren des Kongresses einschloss, an denen tatsächliche Besatzungsmitglieder und nicht nur Verwaltungs- oder Geheimdienstbeamte beteiligt waren.