USA: ODNI erteilt Glomar-Verweigerung zu UFO-Whistleblower-Akten
Die nationale Geheimdienstbehörde weigerte sich, die Haltung von Aufzeichnungen über Gruschs Kommunikation mit dem Inspector General zu bestätigen oder zu dementieren. Beamte beriefen sich auf gesetzliche Schutzbestimmungen für vertrauliche Informantenidentitäten innerhalb von Aufsichtsuntersuchungen als Rechtfertigung für die Nichtoffenlegung.
Hintergrund
Am 5. Januar 2024 antwortete das ODNI auf die Transparenzpetition mit einer Weigerung, anzuerkennen, ob entsprechende Dokumente existierten, allgemein als 'Glomar'-Verweigerung bezeichnet. Die Begründung verwies auf Ausnahmekategorien in Verbindung mit spezifischen Abschnitten des National Security Act von 1947, die Identitäten von Beschäftigten in Inspektor-Generals-Untersuchungen schützen. Behördenvertreter hielten aufrechter, dass die Freigabe von Materialien inhärent Gruschs Rolle als beschwerdeführende Partei offenlegen würde, trotz seines späteren öffentlichen Whistleblower-Status. Diese prozessuale Antwort blockierte effektiv den Zugang zu potenziell entscheidenden Dokumenten, die Vorwürfe bezüglich unkonventioneller Luft- und Raumfahrtbergungsprogramme stützen könnten.