Franklin Matthias
Franklin Thompson Matthias war ein amerikanischer Militäringenieur und Oberst der Armee, dessen Karriere sich auf großmaßstäbliche industrielle Bauvorhaben und Nukleartechnik konzentrierte, nicht auf irgendeine dokumentierte Beteiligung an unidentifizierten Luftphänomenen. Geboren 1912 in Glencoe, Illinois, ist Matthias historisch bedeutsam für seinen Dienst als kommandierender Offizier der Hanford Engineer Works während des Manhattan-Projekts von 1943 bis 1945, wo er den Bau des B Reactor und der massiven Plutonium-Produktionsanlagen im US-Bundesstaat Washington leitete. Diese Anlagen produzierten das spaltbare Material, das im Trinity-Test und in der Atombombe verwendet wurde, die auf Nagasaki abgeworfen wurde, und stellten eines der ambitioniertesten Ingenieursleistungen des Zweiten Weltkriegs dar. Nach dem Krieg setzte Matthias seine Militärkarriere im Army Corps of Engineers fort, schied schließlich im Rang eines Brigadegenerals aus und wechselte in die private Ingenieurberatung. Trotz der umfangreichen Freigabe von Manhattan-Projekt-Akten und anhaltendem Interesse an historischen Figuren im Zusammenhang mit geheimen Regierungsprogrammen hat Matthias keine bekannte Verbindung zu UFO-Untersuchungen, UAP-Forschung oder verwandten Nachrichtendienstaktivitäten, wobei sein Vermächtnis fest im Aufbau der Atomenergie und Militärtechnik verankert bleibt.