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Felix Moncla Jr.

Militär
Witness
Typ
Militär
Orgs
United States Air Force

Felix Eugene Moncla Jr. (21. Oktober 1926 – 23. November 1953) war ein Pilot der United States Air Force, der unter mysteriösen Umständen verschwand, während er einen F-89 Scorpion Jet pilotierte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war er ein erfahrener Pilot mit über 120 Flugstunden auf demselben Flugzeugtyp.

Am 23. November 1953 wurden Moncla und Radaroperator Robert L. Wilson vom Kinross Air Force Base entsandt, um ein unidentifiziertes Flugobjekt abzufangen, das auf dem Radar über dem Lake Superior in der Nähe der Soo Locks entdeckt worden war. Wichtige Details der Mission:

  • Das unidentifizierte Objekt flog mit etwa 500 mph im Luftraum mit Flugbeschränkung
  • Monclas letzte Funkverbindung deutete darauf hin, dass er sich dem Ziel in 8.000 Fuß Höhe näherte
  • Nach etwa 30 Minuten Verfolgung beobachtete die Bodenstation, wie der Radarblip des Flugzeugs mit dem Blip des unidentifizierten Objekts verschmolz
  • Nur noch ein einzelner Blip war danach auf dem Radar zu sehen, dann verschwand er
  • Keine Wrackteile wurden je geborgen

Die offizielle USAF-Erklärung bleibt als 'UNBEKANNT' eingestuft. Nachfolgende Aussagen der Air Force führten das Verschwinden auf Vertigo oder eine Kollision mit einem Royal Canadian Air Force C-47 Skytrain zurück – Behauptungen, die von der RCAF bestritten und durch Monclas fehlende Vorgeschichte von Vertigo widerlegt wurden. Seine Gedenkplakette in Louisiana würdigt sein Verschwinden beim 'Abfangen eines UFO über der kanadischen Grenze.' Der Vorfall bleibt einer der am besten dokumentierten Fälle eines Flugzeugverschwindens im Zusammenhang mit UFO-Abfangversuchen.