Los Alamos: Project Rover nuclear rocket initiated
In 1955, the US initiated Project Rover at Los Alamos Scientific Laboratory to develop nuclear-thermal rocket propulsion, initially for Air Force ICBM upper stages. Transferred to NASA in 1958, it advanced reactor designs until 1973.
Background
Projektstart und Ursprung
Das Project Rover wurde 1955 am Los Alamos Scientific Laboratory in New Mexico als US-Luftwaffenprojekt gestartet, um einen nuklear betriebenen Oberstufenantrieb für interkontinentale ballistische Raketen zu schaffen. Es zielte auf die Nutzung von Kernreaktoren zur Erhitzung von Wasserstoff als Treibstoff ab, um hohe Schubkraft für weite Raumdistanz zu erzeugen.
Übergang zu NASA und NERVA
Nach der Sputnik-Krise 1958 übernahm die NASA das Projekt, das nun unter dem Space Nuclear Propulsion Office – einer Kooperation mit der Atomic Energy Commission – lief. Es fusionierte mit NERVA (Nuclear Engine for Rocket Vehicle Application), wobei Rover sich auf Reaktorentwicklung konzentrierte und NERVA Gesamtsysteme sowie Raumfahrtmissionen plante.
Wichtige Entwicklungen und Tests
Forscher bauten mehrere Reaktoren wie Phoebus-2A, den leistungsstärksten je getesteten Einzelreaktor mit über 4000 Megawatt thermischer Leistung. Prototypen wurden in Technical Area 18 (Pajarito Site) montiert und in Nevada bei Jackass Flats getestet.
Bedeutende Besuche und Ende
Präsident John F. Kennedy besuchte 1962 das Labor mit Begleitung wie Lyndon Johnson und Glenn Seaborg, was nationale Aufmerksamkeit schuf. Das Projekt endete 1973 aufgrund budgetärer Prioritäten, beeinflusste aber Kernreaktortechnik nachhaltig. Keine spezifischen Zeugenberichte, aber historische Filme und Dokumente belegen Erfolge.
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