COMETA-Bericht veröffentlicht
Im Juli 1999 veröffentlichte eine Gruppe ranghoher französischer Militärs und Wissenschaftler den COMETA-Bericht, der zu dem Schluss kam, dass die extraterrestrische Hypothese die wahrscheinlichste Erklärung für eine Reihe gut dokumentierter UFO-Fälle sei.
Hintergrund
Der 90-seitige COMETA-Bericht mit dem offiziellen Titel 'UFOs und Verteidigung: Worauf sollten wir uns vorbereiten?' wurde am 16. Juli 1999 von der französischen Vereinigung COMETA (Comité d'Études Approfondies) veröffentlicht. Dieses Dokument war das Ergebnis von drei Jahren Analyse durch pensionierte Generäle der französischen Luftwaffe, Ingenieure, Wissenschaftler und Verteidigungsbeamte, die UFO-Fallakten aus sechs Jahrzehnten untersuchten.
Untersuchte Fälle
Der Bericht analysierte mehrere wegweisende Vorfälle im Detail:
- RB-47-Begegnung (1957)
- Teheran-Vorfall (1976)
- Belgische UFO-Welle (1989-1990)
Beobachtete Merkmale
Die Autoren dokumentierten Objektverhalten, das mit bekannter irdischer Technologie unvereinbar erschien:
- Instantane Beschleunigung
- Lautloses Schweben
- Ausweichen vor militärischer Verfolgung
Ergebnisse
Obwohl die Autoren anerkannten, dass andere Hypothesen nicht vollständig ausgeschlossen werden konnten, schlossen sie, dass die extraterrestrische Hypothese ernsthafte wissenschaftliche Beachtung verdiente. Die Methodik des Berichts betonte gut belegte Fälle und rigorose Analyse.
Fachliche Rezeption
Dr. Jacques Vallée lobte die Methodik des Berichts und seinen Fokus auf gut belegte Fälle. Der ehemalige NASA-Wissenschaftler Richard Haines forderte als Reaktion auf die Ergebnisse des Berichts eine verstärkte internationale Zusammenarbeit in der UFO-Forschung.
Bedeutung
Der COMETA-Bericht bleibt eines der bedeutendsten offiziellen Dokumente, die je zum UFO-Thema erstellt wurden — das wohlüberlegte Urteil einer Gruppe angesehener Militär- und Wissenschaftsprofis.
Bedeutung
Die bedeutendste offizielle Unterstützung der extraterrestrischen Hypothese durch eine Gruppe ranghoher Militärs und Wissenschaftler einer großen westlichen Nation. Denis Lettys Erstperson-Bericht enthüllt COMETAs Innenleben: 1996 innerhalb des IHEDN gegründet mit 12 Mitgliedern, darunter General Denis Norlain (ehem. FATAC-Kommandeur) und André Lebeau (ehem. CNES-Präsident). Letty wurde 1965 am FATAC-HQ in Metz auf UFOs aufmerksam. Zwei Fälle überzeugten ihn: die Giraud-Mirage-IV-Begegnung (1977) und die Fartek-Scheiben-Sichtung bei Dijon (9.12.1979). Der Bericht wurde Premierminister Lionel Jospin und dem Militärkabinett übergeben. Offizieller Titel: 'Les OVNIs et la Défense — À quoi doit-on se préparer?' Die Veröffentlichung führte zur Wiederbelebung von SEPRA und schließlich zur Umwandlung in GEIPAN.