29. Juli 1968🇺🇸Anhörung
WissenschaftKongress/Parlament

Washington D.C.: UFO-Symposium Anhörung

Das House Committee on Science and Astronautics führte am 29. Juli 1968 ein Symposium zu UFOs mit Zeugenaussagen von Hynek, McDonald und anderen durch. Trotz überzeugender Beiträge unternahm der Kongress nichts weiter.

Datum
29. Juli 1968
Ort
Washington D.C.🇺🇸
Typ
Anhörung
Land
🇺🇸 Vereinigte Staaten
Karte

Hintergrund

Ereignisübersicht Am 29. Juli 1968 veranstaltete das U.S. House Committee on Science and Astronautics ein Symposium zu Unidentified Flying Objects. Rep. J. Edward Roush (D-Ind.) leitete die meisten Verhandlungen, Rep. George P. Miller (D-Calif.) war Ausschussvorsitzender. Rep. Donald Rumsfeld (R-Ill.) stellte J. Allen Hynek vor.

Wichtige Zeugenaussagen Experten wie Hynek, James E. McDonald, Carl Sagan, Robert L. Hall (University of Illinois at Chicago), James A. Harder (UC-Berkeley) und Robert M. L. Baker Jr. (UCLA) legten mündliche Aussagen ab. McDonald reichte 30 Seiten UFO-Fälle ein und schloss, dass es sich um extraterrestrische Überwachungsgeräte handelt nach zweijähriger Untersuchung. Harder behauptete, die Realität von UFOs sei nach gerichtlichen Beweisstandards bewiesen. Schriftliche Beiträge stammten von Donald Menzel, R. Leo Sprinkle, Garry C. Henderson, Stanton T. Friedman, Roger N. Shepard und Frank B. Salisbury. NICAP-Vertreter durften nicht aussagen.

Bemerkenswerte Aussagen und Reaktionen Einige Zeugen wiederholten NORAD-Angaben zu eingeschränkter Radarabdeckung trotz umfassenderer Fähigkeiten. Menzel wies UFOs als unwürdig wissenschaftlicher Erforschung zurück, verglich sie mit Aberglauben. Das Symposium führte zu keinen gesetzgeberischen Schritten.